Einblick in die verwendeten Mittel und Methoden der Lifeaholics
Effektives Skillstraining für Klienten
zur Förderung der Emotionsregulierung
angelehnt an das verhaltenstherapeutische Konzept der dialektisch-behavioralen Therapie
Soziales Kompetenz Training
zur Förderung sozio-emotionaler Kompetenzen nach Hinsch und Pfingst
Gruppentherapie mit dem Fokus auf Mindfulnes
für gelebte Achtsamkeit - bestehend aus theoretischem Input sowie praktischen Übungen zu sensorischen Auswirkungen von Stress sowie zur Förderung von Selbstregulierung für den Alltag
Computergestützte Verfahren zur Förderung von kognitiven Fähigkeiten
RehaCom®
Ist ein modular aufgebautes Therapiesystem für computerbasierte kognitive Therapie und wird in enger Zusammenarbeit mit führenden Neuropsychologen entwickelt. Es bietet 35 Therapiemodule und 9 Screenings. RehaCom® kann an die individuellen Bedürfnisse von Patienten angepasst werden. Die verschiedenen Therapiemodule des Systems dienen der kognitiven Therapie in den Bereichen Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Exekutivfunktionen, Gesichtsfeld und Berufliche Rehabilitation. Mit RehaCom® ist ein defizitspezifisches und zielgerichtetes Training in allen Rehaphasen möglich. Die Wirksamkeit ist in mehr als 50 Studien wissenschaftlich belegt. Auf Basis der Studienlage wird RehaCom® unter anderem durch die Leitlinien der Gesellschaft für Neuropsychologie (GNP) und des Deutschen Verbandes der Ergotherapeuten (DVE) empfohlen.
Spiegeltherapie in Kombination der Neurofeedbackmethode (nach Othmer)
zur Behandlung von Phantomschmerzen
NEUROvitalis
Eine Arbeitsgruppe der Uniklinik Köln* legte mit der Veröffentlichung des Therapieprogramms im Jahr 2010 den wissenschaftlichen Grundstein für das ursprüngliche NEUROvitalis Basisprogramm. Die Ergebnisse mehrerer randomisierter, kontrollierter Studien an verschiedenen Patientengruppen und Menschen im höheren Lebensalter flossen in die Entwicklung ein. Die Wirksamkeit konnte für diese Personen- und Patientengruppen belegt werden.
Blankoverordnung für Ergotherapie ab April 2024 – PraxisInfo mit allem Wissenswerten
Erstmals ab April können Ärzte und Psychotherapeuten eine Blankoverordnung für Heilmittel ausstellen. Möglich ist dies für Ergotherapie bei bestimmten Diagnosen. In dem Fall bestimmen Ergotherapeuten Heilmittel, Menge und Frequenz der Behandlung und übernehmen auch die wirtschaftliche Verantwortung. Die KBV bietet dazu eine PraxisInfo, die alles Wissenswerte zusammenfasst.
Ergotherapie: Unterstützung für psychische Gesundheit
Die Maßnahmen der Ergotherapie dienen der Wiederherstellung, Besserung, Erhaltung, Aufbau oder Stabilisierung oder Kompensation sensomotorischen, perzeptiven und mentalen Funktionen und daraus resultierender Beeinträchtigungen von Aktivitäten, der Teilhabe, insbesondere im Bereich der Selbstversorgung, Mobilität, der Alltagsbewältigung, Interaktion und Kommunikation sowie des häuslichen Lebens.
Sie bedienen sich komplexer aktivierender und handlungsorientierter Methoden. Weitere Informationen unter:
Verordnungsformular Heilmittelversorgung
Heilmittel sind persönlich zu erbringende, ärztlich verordnete medizinische Leistungen. Zu den Heilmitteln zählen Maßnahmen der Physikalischen Therapie, der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie, der podologischen Therapie, der Ergotherapie sowie der Ernährungstherapie.
Weiterführende Informationen und Ausfüllhilfen finden Sie unter:
Vorteile der Lifeaholics Angebote für Ärzte
Philosophie der Selbstermächtigung
Lifeaholics stellt die Autonomie aller Klienten in den Mittelpunkt, unabhängig von deren gesundheitlichen Herausforderungen.
Ganzheitlicher Ansatz und individuelle Förderung
Wir unterstützen Klienten in Freizeit, Selbstversorgung und Produktivität, stets orientiert an ihren persönlichen Werten.
Vielfältige ergotherapeutische Gruppenformate
Unsere Angebote reichen von progressiver Muskelrelaxation bis zu Online-Skillgruppen und Psychoedukation zu psychischen Erkrankungen.
Einblick in die verwendeten Assessments
Mini ICF -Rating für Aktivitäts- und Parizipationsbeeinträchtigungen bei psychischen Erkrankungen
FERUS - Fragebogen zur Erfassung von Ressourcen und Selbstmanagementfähigkeiten
AVEM - Arbeitsbezogenes Verhaltens - und Erlebensmuster
Sasko - Fragebogen zu sozialer Angst und sozialen Kompetenzdefiziten
KAI - Kurztest für allgemeine Basisgrößen der Informationsverarbeitung (Grundform)
Weiterführende Informationen zu Neurofeedback (Othmer Methode)
🔬 Aktuelle Studien zu Neurofeedback
Othmer-Methode (ILF-Neurofeedback)
Die Othmer-Methode, auch bekannt als Infra-Low-Frequency Neurofeedback (ILF-NF), ist ein Verfahren, bei dem das Gehirn in sehr niedrigen Frequenzbereichen trainiert wird. Studien haben gezeigt, dass ILF-Neurofeedback positive Auswirkungen auf die Gehirn-Konnektivität und die Behandlung verschiedener psychischer Störungen haben kann. Es wird in verschiedenen therapeutischen Kontexten eingesetzt, um die Selbstregulation des Gehirns zu fördern. https://beemedic.com/de/studie-zeigt-bereits-eine-sitzung-mit-ilf-neurofeedback-fuehrt-zu-signifikanten-veraenderungen-der?utm_source=chatgpt.com
- BrainSTEADy – Hirnsignal-Training zur Verbesserung der Gefühlsregulation: Das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim untersucht in dieser Studie, ob Neurofeedback die Gefühlsregulation bei Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung verbessern kann. Ziel ist es, die Wirksamkeit von Neurofeedback bei der Linderung von Symptomen zu evaluieren. https://www.zi-mannheim.de/forschung/probanden-gesucht/brainsteady-hirnsignal-training-zur-verbesserung-der-gefuehlsregulation.html?utm_source=chatgpt.com
- Neurofeedback bei posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS): Eine systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse aus dem Jahr 2023 bewertete die Wirksamkeit von NF bei der Behandlung von PTBS. Die Ergebnisse zeigten signifikante Verbesserungen in PTBS-Symptomen, gemessen mit verschiedenen Skalen wie der Clinician-Administered PTSD Scale (CAPS) und dem PCL-5. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10993781/?utm_source=chatgpt.com
- Neurofeedback bei Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) :Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2014 untersuchte die Wirksamkeit von EEG-NF bei der Behandlung von ADHS. Die Ergebnisse zeigten signifikante Verbesserungen in den Bereichen Gesamt-ADHS-Symptome, Unaufmerksamkeit und Hyperaktivität/Impulsivität, sowohl aus der Sicht der Eltern als auch der Lehrer. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0149763423004244?utm_source=chatgpt.com
- Neurofeedback bei Depression: Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2023 bewertete die Wirksamkeit von Bio- und Neurofeedback bei der Behandlung von Depressionen. Die Ergebnisse zeigten einen kleinen, aber signifikanten positiven Effekt auf depressive Symptome. https://www.cambridge.org/core/journals/psychological-medicine/article/efficacy-of-bio-and-neurofeedback-for-depression-a-metaanalysis/69658FEC611CA766649641620F30630C?utm_source=chatgpt.com
📌 Fazit
Die aktuelle wissenschaftliche Evidenz unterstützt die Wirksamkeit von Neurofeedback, einschließlich der Othmer-Methode, bei der Behandlung verschiedener psychischer Störungen wie PTBS, ADHS, Depression und Gedächtnisbeeinträchtigungen. Die genannten Meta-Analysen und Studien bieten eine solide Grundlage für die Integration von Neurofeedback in Ihre therapeutische Praxis.
Literatur aktueller Forschungsbefunde zum MKT
- Eichner, C. & Berna, F. (2016). Acceptance and efficacy of metacognitive training (mct) on positive symptoms and delusions in patients with schizophrenia: a meta-analysis taking into account important moderators. Schizophrenia Bulletin, 42, 952-962.
- Liu, Y. C., Tang, C. C., Hung, T. T., Tsai, P. C. & Lin, M. F. (2018). The efficacy of metacognitive training for delusions in patients with schizophrenia: a meta-analysis of randomized controlled trials informs evidence-based practice. Worldviews on Evidence-Based Nursing, 15, 130-139.
- Moritz, S., Krieger, E., Bohn, F. & Veckenstedt, R. (2017). MKT+: Individualisiertes metakognitives Therapieprogramm für Menschen mit Psychose. 2. Auflage. Heidelberg: Springer.
- Moritz S., Andreou, C., Schneider, B. C., Wittekind, C. E., Menon, M., Balzan, R. P. & Woodward, T. S. (2014). Sowing the seeds of doubt: a narrative review on metacognitive training in schizophrenia. Clinical Psychology Review, 34, 358-366. Download Clinical Psychology Review MCT 2014 (245,0 KiB)
- Moritz, S., Veckenstedt, R., Bohn. F., Köther, U. & Woodward, T. S. (2013). Metacognitive training in schizophrenia. Theoretical rationale and administration. In D. L. Roberts & D. L. Penn (Eds.), Social cognition in schizophrenia. From evidence to treatment (pp. 358-383). New York: Oxford University Press. Download Current_Opinion MCT 2013 (2,1 MiB)
- Moritz, S., Veckenstedt, R., Randjbar, S. & Vitzthum, F. (2010a). MKT+: Individualisiertes metakognitives Therapieprogramm für Menschen mit Psychose. Heidelberg: Springer.
- Moritz, S., Vitzthum, F., Randjbar, S., Veckenstedt, R. & Woodward, T. S. (2010b). Detecting and defusing cognitive traps: metacognitive intervention in schizophrenia. Current Opinion in Psychiatry, 23, 561-569. Download Current_Opinion MCT 2010 (298,2 KiB)
- Moritz, S. & Woodward, T. S. (2007): Metacognitive training in schizophrenia: from basic research to knowledge translation and intervention. Current Opinion in Psychiatry, 20, 619-625. Download Current_Opinion MCT 2007 (231,6 KiB)
Literatur soziales Kompetenz Training
- Pfingsten, U. (2000). Training sozialer Kompetenz. In J. Margraf (Hrsg.), Lehrbuch der Verhaltenstherapie. Band 1 (S. 473-481). Berlin: Springer.
- | Pfingsten, U. (2000). Soziale Ängste. In M. Linden & M. Hautzinger (Hrsg.), Verhaltenstherapie (S. 383-389). Berlin: Springer.
- | Pfingsten, U. (2000). Soziale Ängste, Unsicherheiten und Defizite. In M. Hautzinger (Hrsg.), Kognitive Verhaltenstherapie bei psychischen Störungen (S. 115-146). Weinheim: PVU.
- | Gruppentraining Sozialer Kompetenzen (GSK). Referat von Anna Stankiewicz am 21.11.01
- | Ullrich, R. & de Muynck, R. (1998). ATP. Testmappe. Das Assertiveness-Training-Programm ATP. Klett-Cotta (enthält den U-Fragebogen als Kopiervorlage)
- | Wittmann, S. (2005). Das Konzept Soziale Kompetenz. In Vriends, N. & Markgraf, J. Soziale Kompetenz, Soziale Unsicherheit, Soziale Phobie. Verstehen und Verändern. Hohengehren: Schneider